geb. 24.4.1845 in Liestal bei Basel, gestorben am 29.12.1924 in Luzern.
Landpfarrer, Hauslehrer in Rußland und Finnland, Lehrer in der
Schweiz, dann Redakteur in Basel und Zürich, später freier
Schriftsteller. Er schrieb mythologische Epen, in denen antike Götter
und Heroen modern umgedeutet werden. Spitteler war auch Lyriker, Erzähler
und Essayist. 1919 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Werke u.a.:
- 1881 Prometheus und Epimetheus
- 1883 Extramundana
- 1888 Bacillus
- 1889 Das Bombardement von Åbo
- 1889 Schmetterlinge
- 1890 Das Wettfasten von Heimligen
- 1891 Friedli der Kolderi
- 1891 Gustav
- 1892 Literarische Gleichnisse
- 1892 Der Ehrgeizige
- 1896 Balladen
- 1897 Der Gotthard
- 1898 Conrad, der Leutnant
- 1898 Lachende Wahrheiten
- 1900 Die Auffahrt
- 1901 Hera die Braut
- 1903 Die hohe Zeit
- 1904 Ende und Wende
- 1905 Olympischer Frühling
- 1906 Imago
- 1924 Prometheus der Dulder